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Plug@Work: MINI Electric während der Arbeitszeit laden.

Renato MitraRenato Mitra

Beim Thema Elektroauto kommen immer die langen Ladevorgänge zur Sprache. Tatsächlich spart man jedoch Zeit, denn der Ladevorgang wird während einer der ineffizienten Stehzeiten getätigt. Beispielsweise auf dem Parkplatz beim Arbeitgeber.

Wer bei einem Auto mit Verbrennungsmotor Energie zuführen muss, der muss zu einer Tankstelle fahren und dort das in Benzin oder Diesel raffinierte Öl tanken. Im Schnitt ist der Vorgang mit allem drum und dran in 7 oder 10 Minuten erledigt. Wer nun dieses Verhalten eins-zu-eins auf Elektroautos umwälzt wird erkennen, dass es wesentlich länger geht. Selbst mit einem Schnelllader und wenn man auch nur 80 Prozent der Ladekapazität füllen will, so dauert es immer noch 35 Minuten. Also dreimal so lange wie an der herkömmlichen Tankstelle.

Das durchschnittliche Auto steht oft nur rum.

Das Elektroauto gibt uns aber die Chance, dass das Auto Energie zugeführt bekommt, wenn es  herumsteht. Gemäss einer Untersuchung der RAC Foundation steht das durchschnittliche Auto in der Woche 162 Stunden auf einem Parkplatz und wird während nur sechs Stunden gefahren. Das entspricht einer Parkquote von 96,5 Prozent! Ich persönlich komme im Schnitt auf 7 bis 10 Stunden Fahrt in der Woche. Die allermeiste Zeit aber steht der MINI still. Eigentlich die perfekte Gelegenheit das Fahrzeug mit Energie zu versorgen, oder?

Mini Electric an der Ladestation

Elektroauto parken und nebenbei mit Strom laden.

Wo ist das eigene Fahrzeug am meisten geparkt? Wohl an der Wohnadresse, bzw. in der Nähe oder beim Arbeitgeber, sofern man mit dem Auto zur Arbeit fährt. Natürlich steht das Auto auch in öffentlichen Parkhäuser, Einkaufszentren und dergleichen. Das Laden am Wohnort wäre nahe liegend, ist aber gerade für Mieter nicht immer einfach. Zwar werden die Bauvorschriften in den nächsten Monaten geändert und auch die privaten Installationen von Ladestationen in gewissen Kantonen und Orten finanziell gefördert, dennoch haben es die Mieter nicht direkt in der Hand für eine Lademöglichkeit zu sorgen.

Kostenlose Ladestation am Arbeitsplatz.

Der andere Ort, an dem das Auto oft still steht ist auf dem Parkplatz vom Arbeitgeber. Genau da setzt das Programm Plug@Work an und bietet eine kostenlose Installation der Ladeinfrastruktur (Typ-2-Stecker) am Arbeitsplatz. Zusätzlich bekommt die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter beim Erwerb eines Elektro- oder Plug-In-Hybrid-Fahrzeugs von BMW oder MINI Strom am Arbeitsplatz von bis zu 60’000 km, bzw. 3 Jahre geschenkt dazu, je nachdem was zuerst erreicht wird.

MINI Cooper SE 3 door an Ladestation

Eine Win-Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Alle Parteien können bei der Initiative Plug@Work nur gewinnen! Die Unternehmen bekommen eine Beratung von unabhängigen Mobilitätsexperten und eine kostenlose Ladeinfrastruktur. Die Mitarbeiter können Ihr Elektroauto am Arbeitsplatz laden, die ersten 60’000 Kilometer oder drei Jahre sogar kostenlos. Die weiteren Initianden EKZ Eltop, BKW und Groupe E gewinnen neue Kunden im Bereich Elektromobilität.

Weitere Informationen über den Leistungsumfang der Initiative plug@work, die beteiligten Partner, die Teilnahmebedingungen für Unternehmen und den Programmablauf sind online unter www.plugatwork.ch verfügbar.

Vollblut-Blogger. MINI Fan. Apple Experte. Kommuniziert leidenschaftlich gerne über digitale Kanäle. Ansonsten: Try, fail, think, learn, repeat.